Unsere Regionaltreffen


Regionaltreffen in Essen!

Bericht Regionaltreffen am 10.04.2010 Weltkulturerbe "Zeche Zollverein", Essen

Gegen 13:30 trafen sich bei kaltem aber trockenem Wetter 19 Minox Clubmitglieder nebst Begleitung in der Nähe des großen Parkplatzes "auf Zollverein". Einige hatte eine längere Anreise in Kauf genommen, um sich diesen fotografischen Leckerbissen nicht entgehen zu lassen. Selbst aus dem tiefen Süden unsere Republik waren Mitglieder angereist (so auch der Chronist).

Unser Mitglied Waldemar Kedaj, in unmittelbarer Umgebung wohnend, hatte sich freundlicherweise um die Organisation gekümmert- Danke nochmals dafür.

Gegen 14:00 Uhr traf dann unsere Führerin zu uns, die uns zunächst an einem Modell "Zollverein" erläuterte und mit uns über "Bewetterung, Wasserhaltung und Ewigkeitskosten" philosophierte. Dann hatten wi volle zwei Stunden Gelegenheit, uns zunächst die bauhaus-eske (man möge mir diesen Neologismus verzeihen) Architektur, dann die reale, harte und gefährliche Arbeitswelt von vorgestern zu bestaunen.

Ein Aufstieg auf die ehemalige Flotationsanlage zum Trennen von Kohle und Berg (Gestein) belohnte uns mit einem Blick ringsum bis zum Horizont, der an diesem Tage die Müllverbrennungsanlage in Oberhausen, die Hochöfen in Duisburg, die Raffinerie in Gelsenkirchen oder das Kraftwerk in Herne zeigte.

Anschließend ging man in eine nahe gelegenes Lokal, dort konnte man sich mit Bier, Kaffee und kleinen Speisen stärken, vorab gab es einen kleinen Vortag von Hubert E. Heckmann zum Thema "Das Wunder von Lengede", bei dem auch eine Minox-Camera eine wichtige Rolle spielte.

Dr. Markus Schrötz, stellv. Vorsitzender und Schriftführer

Hier finden Sie die dazugehörige Bildergalerie: KLICK


Ausstellung von Reinhard Lörz in Iserlohn -
Bildrückschau zur Eröffnung und zum Regionaltreffen

Ein weiteres Mal war das Iserlohner Stadtmuseum Treffpunkt aller interessierten MINOX Freunde. Unser Vorstandsmitglied Reinhard Lörz hatte dort mit seiner umfangreichen Sammlung eine große Sonderausstellung organisiert und aus diesem Anlass am 04. April 2009 zum Regionaltreffen eingeladen. Der Titel der Ausstellung lautete: "MINOX - die Kamera nicht nur für Spione".

Mit dem Mausklick auf den folgenden Link gelangen Sie zu einer Bildergalerie mit einigen Fotos, die als Dokumentation zur Ausstellungseröffnung und während des Regionaltreffens entstanden sind:

KLICK!

Reinhard Lörz hat schon viel Erfahrung im Gestalten von Ausstellungen und ist ein sehr aktives und kommunikatives Aushängeschild unseres Clubs. Das Bild zeigt ihn während seiner großen Sammlungs-Präsentation im Jahr 2003 im Dortmunder Möbelhaus Max Groth.


Regionaltreffen in Iserlohn

Am Samstag, 29. März 2008, fand ein Regionaltreffen in Iserlohn mit rund 25 Besuchern statt. Club-Mitglied Peter Baum hatte im dortigen Stadtmuseum eine Ausstellung mit dem Titel "Im Visier der Stasi - Überwachungsmethoden und Spionage der DDR". Baum forscht seit 1999 an den Unterlagen über den "Operativ-Technischen Sektor" des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR und baute gleichzeitig eine Sammlung von Observations- und Spionagegeräten auf - diese war nun im Stadt-Museum am Fritz-Kühn-Platz 1 zu bestaunen. Der "Operativ-Technische Sektor" bildete die wissenschaftlich-technische Basis des Staatssicherheitsdienstes zur Entwicklung, Herstellung und Beschaffung konspirativer Technik in den Bereichen Postkontrolle, Telefonabhörung, Raumüberwachung und verdeckter Fotografie.


Der Flyer zur Ausstellung von Peter Baum

Den Mitgliedern des 1. Deutschen MINOX Clubs ist Peter Baum von den Jahrestreffen her bekannt, die er stets mit kompetenten Fachvorträgen aus seinem ganz speziellen Bereich der Fotografie bereichert.

Nicht ohne ein mulmiges Gefühl im Bauch aber auch voller Erstaunen über den scheinbar grenzenlosen Erfindungsgeist, den die Geheimdienstler an den Tag legten, wenn es darum ging, andere zu bespitzeln, wanderten die MINOX-Freunde durch die Ausstellung. So ließ die von Peter Baum zusammengetragene Sammlung nicht nur ein dunkles Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte gegenwärtig werden und verdeutlichte von der ersten Vitrine an, dass die allumfassenden Überwachungsaktivitäten der Stasi bittere Realität waren. Die zusammengetragenen Stücke waren zugleich ein handfester Beleg für das zu dieser Zeit technisch Machbare und die Energie eines respekt- und rücksichtslosen totalitären Systems, dieses Machbare in jeder erdenklichen Form umzusetzen - um damit auch über die Tarnung durch Gegenstände des ganz "normalen" Alltags ins Privatleben der Bürger einzudringen. Das Ganze angereichert mit zeitgenössischen Dokumenten wie Fotos, Auszeichnungen, Zeitungsberichten, Büchern oder Originaldokumenten. Es konnte einem im Iserlohner Museum zeitweise eiskalt den Rücken runter laufen!

Peter Baum hatte mit seiner Ausstellung ganze Arbeit geleistet, der Schwerpunkt lag dabei auf dem Sektor der Optik und Fotografie. Nahezu sämtliche Bestandteile des Spezialsortimentes für das Beobachten sowie verdeckte Fotografieren und Filmen waren hier versammelt. So gab es nicht nur die schon fast Spielfilmreifen Aktenkoffer mit integrierter Infrarotkamera oder Kameraobjektive, die extrem hochwertig, oder dünn und lang waren, um damit durch kleine Löcher in der Wand und Tapete filmen und Fotografieren zu können. Auch der Benzinkanister oder die Zink-Gießkanne mit eingebauter Robot-Kamera waren in allen Details zu bestaunen. Oder eine vielfältige Zusammenstellung Knopfvorsätzen für die Knopflochfotografie mit der Ammer F-21 Kleinstbildkamera, die gleich neben dem Spionage-Büstenhalter mit ebenfalls integrierter "Objektivöffnung" für die gleichfalls eingebaute Ammer ausgestattet war. Aber auch das für die perfekte Ausrüstung eines Spitzels notwendige Zubehör wie Filmschneidegeräte, Stative oder Entwicklungszubehör war ausgestellt. Und natürlich die kleinsten unter den kleinen Kameras. Wie die MINOX. Peter Baum stellte neben weiteren MINOX Kameras und Zubehör unter anderem eine MINOX C aus, die von Stasi-Chef Markus Wolf persönlich signiert worden war. So wurde wieder einmal deutlich, dass die MINOX nicht nur eine kleine, praktische und gefällige "Immer-Dabei-Kamera" für den Alltag, sondern ein aufgrund ihrer perfekten Konstruktion für den Spionageeinsatz häufig genutztes Arbeitsgerät war. Walter Zapp war Zeit seines Lebens entsetzt über dieses Einsatzgebiet seiner Erfindung - obgleich schon die erste verkaufte MINOX Riga vor 70 Jahren an einen ausländischen Diplomaten ging und im dadurch sofort bewusst wurde, was dies auch für die Zukunft seiner Kamera-Idee bedeutete.

Im Anschluss an den Besuch im Stadtmuseum spazierten die Besucher durch die Iserlohner Fußgängerzone zum "Cafè Täglich", wo schließlich gemeinsam geklönt, gegessen, gefachsimpelt und getauscht wurde. Vorsitzender Hubert E. Heckmann hielt noch einen Vortrag über die MINOX Belichtungsmesser.

Eine Bildergalerie zum Regionaltreffen in Iserlohn finden Sie hier: KLICK!

 


Das Stadtmuseum in Iserlohn befindet sich in einem der schönsten barocken
Gebäude der Stadt (Foto: www.iserlohn.de)


 

21. April 2007:
Panoramablick beim Regionaltreffen: In
Düsseldorf hatten die MINOX-Freunde den Dreh raus!


Grüße aus dem Medienhafen!

„Nicht reserviert? Mit so vielen Personen? Da haben Sie aber Glück!“. Ganz intuitiv hatten die Teilnehmer des Regionaltreffens Rhein/Ruhr den Fahrstuhl im Düsseldorfer Rheinturm (Fernsehturm) nicht schon beim ersten Halt verlassen, sondern fuhren für den unvergleichlichen Blick über die Landeshauptstadt noch eine Station höher. Schwein gehabt – zwei Tische frei! Im Gänsemarsch folgten die MINOXer dem freundlichen Kellner zu den Plätzen im rotierenden Aussichtslokal, das damit zur Hauptattraktion des Tages wurde.


"Top 180": MINOX Freunde im Aussichtslokal

Rund 60 Minuten dauert es, bis sich das Restaurant „Top 180“ mit 180 Sitzplätzen in 172,5 Metern Höhe über dem Erdboden einmal um die eigene Achse gedreht hat. So konnten die Kamera-Freunde bei Getränken und Apfelstrudel am sonnigen Nachmittag eine Stunde lang viele schöne Ansichten und Luftaufnahme-Motive von Düsseldorf  bis in das bergische Land hinein genießen. Beeindruckende Perspektiven boten sich vor allem vom Rhein mit seinen Brücken, vom nordrhein-westfälischen Landtag, dem Gebäude des Westdeutschen Rundfunks und natürlich dem Medienhafen am Fuße des Turms, der als zweite Station des Tages durchwandert wurde. Die Wetterbedingungen waren an diesem Tag ideal, die Klein- Kleinstbild- und Digitalfotografen ständig in Aktion.


Der Medienhafen aus der Vogelperspektive


Motive, Motive - auch Reinhard Lörz drückte
des Öfteren auf den Auslöser...

So auch beim Rundgang durch den Medienhafen am Südwestrand der Düsseldorfer City mit seiner einzigartigen Atmosphäre internationaler Architektur. Dieser ehemalige Handelshafen wurde in nicht einmal zwei Jahrzehnten zu einem hochmodernen Zentrum ausgebaut, in dem Denkmalschutz und moderne Architektur gekonnt miteinander verbunden wurden. In den vergangenen Jahren siedelten sich im Medienhafen vor allem zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Kunst und Mode sowie der Medien- und Werbebranche an, er beherbergt mehrere tausend Arbeitsplätze. Den MINOX Club-Mitgliedern hatten es bei ihrem Besuch vor allem die drei asymmetrisch gebauten Gebäudekomplexe des "Kunst- und Medienzentrums Rheinhafen" von Frank O. Gehry (USA) sowie die „Flossis“ als Fotomotiv angetan. Diese riesigen, kunterbunten Kunststoff-Figuren, entworfen von der Stuttgarter Künstlerin Rosalie, krabbeln seit dem Jahr 2002 an der Fassade des Roggendorf-Hauses (ehemaliges Speichergebäude, siehe Bild unten) hoch.


Kunterbunte, krabbelnde "Flossis"

Den Abschluss des kleinen aber feinen Treffens bildete nach dem Fotospaziergang ein gemeinsames gutbürgerliches Abendessen im nahe gelegenen, traditionsreichen Restaurant „Reusch“ - einem ehemaligen Brauhaus.


Ausklang im Restaurant "Reusch"

 

Bericht und Fotos: M. Dunkmann


Wieder Regionaltreffen in Monschau!

Mitglieder des MINOX-Clubs fanden sich am Sonnabend, 29. April 2006 zum Regionaltreffen "Rhein-Ruhr" im wunderschönen Monschau in der Eifel ein.

Veranstaltungsort war das Hotel Horchem, Rurstrasse 14

Sie finden eine Bild-Nachlese unter dem folgenden Link:

Bildergalerie Regiotreff Monschau '06

Hinweis: Per Mausklick können die Vorschau-Bilder vergrößert werden. Die Galerie ist eine übergeordnete Webseite, die Sie nach dem Betrachten schließen können - die Webseite des MINOX-Clubs bleibt geöffnet.

Unsere Regionaltreffen sind dazu gedacht, Interessierten Mitgliedern eine Möglichkeit zu geben, sich zum Austausch über Ihr Hobby und zum persönlichen Kennenlernen oder zur Pflege bestehender Kontakte in lockerer Atmosphäre zu treffen. Alle Mitglieder sind eingeladen und dazu aufgerufen, in ihrer Region nach Belieben selbst einmal ein Regionaltreffen zu organisieren. Sie erhalten selbstverständlich die Unterstützung vom Vorstand.
 


WDR berichtete über Carsten Chadt und den MINOX-Club

Da wurden die Minikamera-Freunde und Hobby-Fotografen gerne einmal selbst zum Motiv: Ein Fernsehteam des WDR nahm das Regionaltreffen des 1. deutschen MINOX-Clubs am Samstag, 2. April 2005, in Siegen zum Anlass, einen sieben Minuten langen Beitrag für die abendliche „Lokalzeit“-Sendung der Region Südwestfalen zu drehen. 8x11 Fachlabor-Inhaber und Gastgeber Carsten Chadt hatte die Mitarbeiter vom Siegener Studio des Westdeutschen Rundfunks als Überraschung für die MINOX-Freunde eingeladen.

Eingerahmt von Club-Mitgliedern, die sich mit ihren MINOX-Kameras beschäftigten oder untereinander fachsimpelten, wurden anfangs in einem frühlingshaft erblühten Garten nahe des LAB811 kurze Interviews mit Carsten Chadt sowie den Club-Vorständen Hubert Heckmann und Marcus-Michael Dunkmann geführt, um den Zuschauern zunächst das Thema MINOX 8x11 und Kleinstbild-Fotografie näher zu bringen. Dabei ging es nicht nur um die Geschichte des „Kultobjektes“ MINOX und die von den Kleinstbildkameras ausgehende Faszination, sondern auch um den Reiz an der Fotografie im 8x11mm-Format. Kamera-Konstrukteur Carsten Chadt hatte Gelegenheit, einige seiner Schöpfungen (beispielsweise verschiedene Armbandkameras, die Vicam, einen Walkman mit eingebauter Kamera oder die rund 11000 mal gebaute Camwatch M1) näher zu zeigen und zu erläutern, bevor er in seinem Fachlabor wiederum vor laufender Fernseh-Kamera die 8x11 Film-und Papierverarbeitung vorführte. Zum Abschluss des Beitrages wurden als Leistungsbeweis frisch entwickelte MINOX-Fotos von den Dreharbeiten im Garten gezeigt. 
 


Interview im Garten: Marcus Dunkmann zeigt eine MINOX A

Nicht nur für die angereisten MINOX-Freunde war der „Drehtermin in der Steinwiese“ ein spannendes und abwechslungsreiches Erlebnis. WDR-Redakteur Markus Krczal, sowie sein Kameramann und dessen Assistentin waren vom ersten Augenblick an spürbar vom Thema 8x11 gefesselt und konnten die Begeisterung der Mitglieder vom 1. Deutschen MINOX-Club für ihr Steckenpferd nachvollziehen.
 


Laborarbeit live: Carsten Chadt bedient den Printer
 


Gut gelaunt: Kameramann und Assistentin
freuen sich über gelungene MINOX-Fotos

Nachdem die Fernsehleute wieder in Richtung Studio abgefahren waren, stand Carsten Chadt ganz für die anwesenden Club-Mitglieder zur Verfügung. Er beantwortete alle Fragen rund um seine Labor-Tätigkeit oder seine Kamera-Konstruktionen und führte die einzelnen Verarbeitungsschritte vom Einlegen eines belichteten Negativfilms bis hin zum fertigen Print vor. Dabei wurde schnell klar, dass hier nicht nur eine hervorragend aufeinander abgestimmte Maschinerie, sondern auch "know how" und viel manuelle Arbeit vonnöten sind, damit am Ende der Verarbeitungskette ein perfektes Ergebnis stehen kann.

Gegen Abend traf man sich im nahe gelegenen Lokal "Zum alten Kaan", wo Club-Vorsitzender Hubert E. Heckmann einen Vortrag über 8x11-Schneidegeräte hielt, bevor gemeinsam gegessen und geklönt wurde.


Bericht: Marcus-Michael Dunkmann
Fotos: Astrid Schrötz, Marcus-Michael Dunkmann
 

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Zum Regionaltreffen des MINOX-Clubs am 20. März 2004 in Monschau:
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